Hauptversammlung des Albverein Bisigen

Klein, aber Fein. Die Ortsgruppe Bisingen ehrt ihre Mitglieder

Die Teilnehmerzahl bei der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Bisingen vom Schwäbischen Albverein ist übeschaubar. Deswegen aber nicht weniger engagiert. Sind es doch die Mitglieder, die den Verein auch am Leben halten. Otto Karotsch konnte als Sprecher des Vorstandsteams siebzehn Mitglieder begrüßen. Nach der Begrüssung und der Totenehrung haben die Fachwarte Ihre Bereiche vorgestellt. Das Vorstandsteam mit Otto Karotsch und Maria Rager legte Wert auf die Feststellung, dass die Ortsgruppe mittlerweile Mitglieder maßgeblich durch Tod verliert. Der Alterschnitt bewegt sich im Bereich von Ü72. Es fehlt an Neueintritten, vornehmlich der jüngeren Generation. Das hindert die Gruppe jedoch nicht weiterhin engagiert für die Pflege der großen Halde in Zimmern einzustehen. Das Aufhängen, Leeren und Dokumentieren von über 300 Vogelkästen ist eine Arbeit, die Familienwart Rupert Henle zusammen mit Albert Schmid und Manfred Henkel akribisch erledigt. Die Naturschutzwartin Maria Rager sorgt sich liebevoll nicht nur bei der Nistkastenpflege bei allen Veranstaltungen um das leibliche Wohl. Monatlich zwei Wanderungen sind ein Grundangebot der Ortsgruppe, das mit durchschnittlich 12 Wanderfreunden gerne angenommen wird. Otto Karotsch erinnerte auch an die Mulitvisionsschauen über die Mongolei und die Schwäbische Alb und dankte dem gesamten Team für die unermüdliche Arbeit zum Wohle des Naturschutzes und der Geselligkeit.

Die Osterwanderung und die Wanderung zum Nikolaus sind für Familien gedacht, werden aber zum Leidwesen des Familienwarts Rupert Henle nur sehr spärlich angenommen. Das individuelle Wandern ist mittlerweie zum Trend geworden. Eine Bindung zum Verein ist kaum mehr gewollt. Die Arbeit der Vereinsmitglieder wird aber gerne in Anspruch genommen. Denn wer seinen Sonntagsspaziergang in die nähere Umgebung verlegt, wird unschwer die Auswirkungen der Arbeit des Wegewarts Klaus Kugler erkennen. Ohne die Hinweisschilder, die er erneuert, reinigt und die Wege wieder frei schneidet ist es auch mit WanderApp und Navigationsgerät schwierig sich in der Umgebung zu orientieren.

Finanziell ist die Ortsgruppe gut und unabhängig aufgestellt. Dies auch durch die Unterstützung des Landratsamtes und der Gemeine Bisingen für die unermüdliche Arbeit an der Großen Halde mit modernen Maschinen. Dem Kassenwart Otto Karotsch wurde durch die Kassenprüfer Helmuth Alznauer und Gisela Birr eine einwandfreie Kassenführung attestiert, sodass die anschließende Entlastung durch die Versammlun reine Formsache war.

Es galt auch Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Ortsgruppe zu ehren. So wurde Peter Rager für 40 Jahre mit einer Urkunde und Ehrennadel geehrt. Martin Epple-Schlenker (50 Jahre), Hugo Fecker (60 Jahre), Heinrich Fecker (60 Jahre) und Karl-Heinz Buckenmeier (60 Jahre) waren zur Ehrung leider verhindert.

Bei den Neuwahlen waren nur die Posten der Kassenprüfer neu zu besetzen. Die beiden bisherigen Kassenprüfer Gisela Birr und Helmuth Alznauer wurden einstimmig für weitere zwei Jahre wiedergewählt.

Als Anreiz für künftige Wanderungen wurde durch die Versammlung beschlossen, dass die Kosten für die Zugfahrt zum Wanderstart für Kinder bis 14 Jahren durch die Ortsgruppe übernommen werden.